Dahme ist ein einzigartiges Ostseebad in Ostholstein, in dem Vergangenheit und Gegenwart aufeinandertreffen, in der Historie weitergeht und Gemeinschaft gelebt wird. Auf dieser Seite erzählen wir unsere Geschichte – mutig, ehrlich und berührend. Jede Welle, jeder Stein, jedes Lächeln der Menschen hat Spuren hinterlassen, denen wir mit Respekt und Sorgfalt begegnen und die wir behutsam bewahren wollen. Wir möchten dem ehemaligen Vereinsvorstand Dr. Jürgen Möller für seine bisherige Arbeit danken. Mit gründlicher Recherche, akribischer Aufarbeitung der Ortsgeschichte und tiefer Ehrfurcht vor dem Erzählten wurde Dahmes’ Vergangenheit sichtbar gemacht – authentisch, verantwortungsvoll und mit der Würdigung, die sie verdient.

Dank der Neubesetzung des Vorstands im Jahr 2026 wurde nun auch eine Partnerwebsite ins Leben gerufen. Diese finden Sie unter kulturverein-dahme.de. Sie ermöglicht es Ihnen, auf einen Blick zu sehen, welche kulturellen Highlights unser Verein in diesem Jahr plant. Eine klare Übersicht zu den Veranstaltungen, damit Sie auch wirklich kein Ereignis verpassen.

 


Ein Highlight der Vereinsarbeit ist das Megalithgrab in Dahmeshöved, das durch Dr. Jürgen Möller entdeckt, eingeweiht und für Besucher zugänglich gemacht wurde. Hier ein kurzer Film darüber:

 


Was sonst noch so bei uns in junger und alter Vergangenheit passiert ist, finden Sie hier:

 

Vor 60 Jahren

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Neuer Vorstand

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Kunstausstellung im Strandcafé Olandt

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Sturm Elli - erste Sturmflut 2026

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Adventsleuchten

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250 Jahre altes Haus ausgezeichnet

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Uwe Landschoof 90 Jahre

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Steinzeitexperten begeistert von Ausstellung

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Ausflug nach Nysted

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Projekt Seegrasswiesen

Seegraswiesen sind wertvolle Ökosysteme. Sie bieten Lebensraum für eine Vielzahl mariner Arten und gelten als „Kinderstube“ für viele Fischarten. Darüber hinaus kann Seegras große Mengen an Kohlenstoff binden, sowohl in ihrer Biomasse als auch langfristig im Sediment, ähnlich wie Moore oder Wälder. Dabei übertreffen Seegraswiesen in manchen Regionen sogar andere Lebensräume in ihrer CO-Speicherkapazität, beispielsweise Wälder um ein Vielfaches.

 

Das SeaStore-Projekt will durch gezielte Wiederansiedlungen, begleitet von intensiver Forschung, dazu beitragen neue Seegraswiesen zu etablieren und gleichzeitig die besten Methoden für die Ansiedlung unter verschiedenen Umweltbedingungen zu identifizieren.

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Festumzug des Fischervereins 2025

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Must See: Licht der Freiheit

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Chronik. Dahmer Profile. Zahlen und Fakten. Ut de ole tid. Döntjes u. Geschichten.

Ein Nobelpreisträger in Dahmeshöved

Prof. Gerhard Domagk erhielt 1939 den Nobelpreis für Medizin (ausgehändigt 1947)

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Flurbezeichnungen in Dahme/Holstein

Kampland, Im alten Fuhr, Kronsteert, Bullenkoppeln, Hangelhorst, Dahmer Kamp, Kurtland, Großes Kampland, Sollkoppel, Mühlenkoppel, Kornhof und Eckkoppel sind nur einige Bezeichnungen. Lade dir die ganze Liste runter indem du auf den Knopf unten drückst.

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Klaus Hinrich Klahn - ein Dahmer als Städtebauer in Amerika

Henry Shultz alias Klaus Hinrich Klahn aus Dahme

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Chronik des Ortes Dahme - Vorwort und Exposé von Reinhold Reshöft 1995

Reinhold Reshöft hat sich schon seit den 1970-er Jahren mit Arbeiten zur Chronik beschäftigt.

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Vor 60 Jahren

Dramatische Rettung von 4 Dahmer Jungen in letzter Minute vor dem Ertrinken im Meer

Am 26. April 1966 waren die vier Jungen Jens & Uwe Krüper (Zwillinge) und die Brüder Wolfgang und Bernd Reshöft mit einem kleinen Plastikboot vor Dahme gekentert, etwa 700m vor der Küste (vor dem Restaurant „Zur Hütte“), bei 6 °C Wassertemperatur. Bei dieser Temperatur von ist das Risiko des Ertrinkens oder eines Kälteschocks extrem hoch.

Sie schrien um Hilfe und hatten Glück, dass sie von den Fischern Otto Severin und Julius Barkmann gerettet werden konnten. Das ist jetzt 60 Jahre her und nichts stand darüber in der Zeitung. Uwe Krüper ist diesen Fischern ewig dankbar und möchte gerne eine Gedenktafel oder einen Gedenkstein errichten. Ich habe mich mit ihm am Freitag um 10 Uhr im HdG zu einem Gespräch getroffen.

Uwe Krüper berichtet:

„Mein Bruder Axel hatte ein etwa 3m langes Plastikboot mit kleinem 4 PS Außenborder aus Schweden mitgebracht, mit dem wir schon mehrere Mal in Kanal (Oldenburger Graben) angeln waren.. Dienstag der 26.April 1966 war ein wunderschöner, sonniger und windstiller Frühlingstag. Bei diesem schönen Wetter wollten wir raus auf die Ostsee, trugen es bei Zedano über den Deich und fuhren dann die Küste entlang bis zur Seebrücke vor dem Haus des Gastes.

Dort wendeten wir und fuhren wieder zurück. Ich saß hinten und steuerte das Boot. Die anderen drei saßen vorne auf der Bank und dem Lufttank am Bug als uns das Boot des Aalkönigs Wichmann entgegenkam. Durch die Schwallwogen kam der Motor ins Stottern und blieb stehen. Ich versuchte die ganze Zeit den wieder in Gange zu bekommen. Plötzlich schoss das Boot mit Vollgas wieder los. Der Bug pflügte sich durch das Wasser nach unten und im Nu war das ganze Boot voller Wasser und wir lagen alle im Meer. Wir winkten und riefen laut um Hilfe, etwa 700 m vom Strand entfernt. Sahen wie Menschen aufgeregt auf der Promenade hin und her liefen. Ich rief immer wieder Schwimmen! Schwimmen! Aber das war gar nicht so leicht, mit Schuhen und dicken Kleidern an. Keine Schwimmwesten!

Zum Glück machte sich der Händler Karl-Heinz Kramer (Vater von Axel Kramer) sofort auf den Weg zu den Fischern am Südstrand. Otto Severins Motor war schon eine Woche früher von der Reparatur zurückgekommen und er war mit Julius Barkmann dabei den Motor zu testen. Die beiden machten sich sofort auf den Weg uns zu retten.

Wir waren vielleicht 15-20 Minuten im Wasser als die Rettung kam. An Schwimmen war nicht zu denken, Panik ergriff uns und die Hoffnung war schon weg. Wir hätten nicht länger durchgehalten. Nur wenige Minuten länger und wir wären ertrunken.

Ich bin unendlich dankbar für die Rettung.“

Uwe Krüper möchte deshalb gerne einen Gedenkstein in Erinnerung an die Rettung durch diese Fischer errichten.

Neuer Vorstand

Nach dem Rücktritt des ersten Vorsitzenden, Jürgen Möller, und der zweiten Vorsitzenden Heidrun Reshöft, sowie dem Ausscheiden des Schriftführers, Bernhard Becker, und des Kassenwartes Jürgen Duwe, standen auf der Jahreshauptversammlung des Heimat- und Kulturvereins am 16. Februar 2026 umfangreiche Neuwahlen an, die vom Moderator Thorsten Dücker hervorragend durchgeführt wurden.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Petra Templin (1. Vorsitzende), Regina Reshöft (2. Vorsitzende), Angelika Pomplun (Schatzmeisterin), Tina Schmid (Schriftführerin), Sibylle von Brunn (1. Beisitzerin), Renate Ackermann (2. Beisitzerin) und Bea Grell (3. Beisitzerin). Ferner wurde Horst Karasmann als Kassenprüfer gewählt.

 

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Worte des scheidenden Vorsitzenden und Vereinsgründers
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Kunstausstellung im Strandcafé Olandt

Dahmer Kunstmeile: 2020/2021 und 2021/2022 stellten Künstler der Region u.a.  - unter Nutzung der Winterpause - an der Strandpromenade aus. Seit 2022/2023  wird die Ausstellung in verkleinerter Form am Südstrand in der Filiale des Café Olandt durchgeführt.

An Weihnachten finden immer Gemeinschaftsausstellungen statt.

Aktuell werden Bilder von folgenden Künstlern ausgestellt:

                    Marlen Axt, Kellenhusen, Bokhorst 

                    Klaus-Peter Paustian, Grube (1945-2020)

                    Doris Trzaska, Velbert      

                    zeitweise ergänzt durch einzelne Bilder von

 

                    I.Janke, B.Kirste, Nikal, A.Roppelt und Y.Wilken  

 

 

Kontakt  via SMS: 0174 8328 713


Vor 60 Jahren

Dramatische Rettung von 4 Dahmer Jungen in letzter Minute vor dem Ertrinken im Meer

Am 26. April 1966 waren die vier Jungen Jens & Uwe Krüper (Zwillinge) und die Brüder Wolfgang und Bernd Reshöft mit einem kleinen Plastikboot vor Dahme gekentert, etwa 700m vor der Küste (vor dem Restaurant „Zur Hütte“), bei 6 °C Wassertemperatur. Bei dieser Temperatur von ist das Risiko des Ertrinkens oder eines Kälteschocks extrem hoch.

Sie schrien um Hilfe und hatten Glück, dass sie von den Fischern Otto Severin und Julius Barkmann gerettet werden konnten. Das ist jetzt 60 Jahre her und nichts stand darüber in der Zeitung. Uwe Krüper ist diesen Fischern ewig dankbar und möchte gerne eine Gedenktafel oder einen Gedenkstein errichten. Ich habe mich mit ihm am Freitag um 10 Uhr im HdG zu einem Gespräch getroffen.

Uwe Krüper berichtet:

„Mein Bruder Axel hatte ein etwa 3m langes Plastikboot mit kleinem 4 PS Außenborder aus Schweden mitgebracht, mit dem wir schon mehrere Mal in Kanal (Oldenburger Graben) angeln waren.. Dienstag der 26.April 1966 war ein wunderschöner, sonniger und windstiller Frühlingstag. Bei diesem schönen Wetter wollten wir raus auf die Ostsee, trugen es bei Zedano über den Deich und fuhren dann die Küste entlang bis zur Seebrücke vor dem Haus des Gastes.

Dort wendeten wir und fuhren wieder zurück. Ich saß hinten und steuerte das Boot. Die anderen drei saßen vorne auf der Bank und dem Lufttank am Bug als uns das Boot des Aalkönigs Wichmann entgegenkam. Durch die Schwallwogen kam der Motor ins Stottern und blieb stehen. Ich versuchte die ganze Zeit den wieder in Gange zu bekommen. Plötzlich schoss das Boot mit Vollgas wieder los. Der Bug pflügte sich durch das Wasser nach unten und im Nu war das ganze Boot voller Wasser und wir lagen alle im Meer. Wir winkten und riefen laut um Hilfe, etwa 700 m vom Strand entfernt. Sahen wie Menschen aufgeregt auf der Promenade hin und her liefen. Ich rief immer wieder Schwimmen! Schwimmen! Aber das war gar nicht so leicht, mit Schuhen und dicken Kleidern an. Keine Schwimmwesten!

Zum Glück machte sich der Händler Karl-Heinz Kramer (Vater von Axel Kramer) sofort auf den Weg zu den Fischern am Südstrand. Otto Severins Motor war schon eine Woche früher von der Reparatur zurückgekommen und er war mit Julius Barkmann dabei den Motor zu testen. Die beiden machten sich sofort auf den Weg uns zu retten.

Wir waren vielleicht 15-20 Minuten im Wasser als die Rettung kam. An Schwimmen war nicht zu denken, Panik ergriff uns und die Hoffnung war schon weg. Wir hätten nicht länger durchgehalten. Nur wenige Minuten länger und wir wären ertrunken.

Ich bin unendlich dankbar für die Rettung.“

Uwe Krüper möchte deshalb gerne einen Gedenkstein in Erinnerung an die Rettung durch diese Fischer errichten.