Sensationeller Bernsteinfund vor Dahme

Wie der Naturführer Axel Kramer berichtet wurde vor kurzem ein ungewöhnlich großes Stück eines etwa 6000 Jahre alten Bernsteinschmucks am Strand vor Dahme gefunden. Wie ein Vergleich mit Bernsteinbruchstücken aus dem Großsteingrab Wangels LA 69 zeigt stammt der gefundene Berstein wahrscheinlich aus neolitischer Zeit, vermutlich ist er ca 5 800 Jahre alt. 

Die damals in unserer Gegend lebenden Menschen der Trichter-Becher-Kultur waren schon seßhafte Bauern und hatten angefangen Megalithanlagen (Riesensteingräber) zu bauen. Davon gab es mehrere um Dahmeshöved. 

Der Stein war wahrscheinlich Teil einer Kette, die zu zeremoniellen Anlässen getragen wurde. Seine ungewöhnliche Größe (5 cm lang und 2 cm Durchmesser) deutet darauf hin dass dieser Bernstein zentraler Teil der Kette gewesen sein könnte.


Auszeichnung durch den Heimat- und Kulturverein Dahme

Der niedersächsische Bauunternehmer Uwe Sautert wurde mit der Auszeichnung des Vereins für das Jahr 2018 geehrt. 

Sautert hatte schon vor ein paar Jahren das Langbehn'sche Haus im Gruber Weg in vorbildlicher Weise renoviert.

Jetzt ging es um den traditionsreichen Hof Schwarten an der Cismarer Str. 1. 

Das Anwesen wurde in den Jahren 2016 bis 2018 stilecht und detailgenau renoviert.

"Es bereitet Einem richtig Freude, wenn man sich aus dem Gruber Weg nähert und diese beiden Häuser sieht. Ein echter Gewinn für den Ort, " wie es Teilnehmer der Zeremonie im Gemeindehaus am Freitag den 16.11. ausdrückten.

Der Verein hofft mit der Auszeichnung eine Tradition zu gründen und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Tourismus- service zu einer neuen Ausrichtung des Ortes beizutragen.


Horst Sendzik erzählt

Am 21. September 2018 lädt der Heimat- und Kulturverein Dahme zu einem Erzählabend um 18:30 im Gemeindehaus ein.

Horst Sendzig erzählt über seine Flucht aus Westpreußen 1945 und wie er als 10-jähriger hier in Dahme ankam, wie sie hier aufgenommen wurden und warum er sich immer noch als Dahmer fühlt.


Sturmtief Oriana verwüstet Dahmeshöved

In der Nacht zu Freitag 10. Aug. entwickelt sich eine Böenwalze, ein kleiner Tornado, über dem Meer und trifft bei Dahmeshöved auf Land. Ein Strandkorb wird 100 m durch die Luft gewirbelt und in einen Knick geschleudert, das Dach einer Veranda weggeblasen und schwere Äste verfehlen nur knapp ein Hausdach. Schlimmer war es auf dem Weg, wo ein halbes Dutzend Bäume entwurzelt oder geknickt wurden, so dass der Wander- und Fahrradweg zwischen dem Leuchtturm und dem Deich nach Kellenhusen gesperrt werden musste.

Inzwischen (ab Montag 13.08.2018) ist der Weg wieder geöffnet.

Glimpflicher verlief es auf der Straße zwischen Dahme und Kellenhusen, wo drei große Weiden glücklicherweise auf ein Feld gewalzt wurden und die Straße frei blieb. 

Am Dahmer Strand wurde nicht nur die DLRG Station auf der Seebrücke weggeblasen sondern auch die Strandkörbe durcheinander gewirbelt.

(Fotos: Uwe Landschoof und Jürgen Möller)


Neues im August 2018

Die Geschichte der geheimnisvollen Segeljacht "Esperanza", die vor 110 Jahren, im August 1908, vor Dahme strandete. Hunderte haben damals  die Bergungsversuche vom Strand aus beobachtet, doch heute weiß keiner mehr etwas darüber.

War es die Jacht des schwedischen Industriellen Carl Wikander, der an der Kieler Woche teilgenommen hatte und auf der Heimreise in einem Gewittersturm vor Dahme auf Legerwall geriet? Mehr darüber unter Dahmer Geschichten.

 

Freitag 17. August um 19.30

im Kinderhafen

 

Bernstein

 

„Dahmes Gold der Ostsee“

 

mit dem Naturführer Axel Kramer

Eintritt 4 Euro

 

Für Mitglieder frei

 


Doppelausstellung der Maler               Alexander Roppelt und Wilhelm Voigt

am 25./ 26. August auf Dahmeshöved 31. 10 - 17 Uhr.



Dahmeshöved - Licht der Freiheit

Zur Fluchtbewegung über die Ostsee zeigte der Heimat- und Kulturverein Dahme am 17. Juli 2018 den Film "Über das Meer". Die Veranstaltung fand in Gegen-wart  Erhard Schelters statt.    Sie berührte viele Teilnehmer zutiefst. Wir haben viele Kommentare erhalten, von denen wir einen hier wiedergeben wollen.                                                    

Es wurden viele Fragen beantwortet und der Wert in Freiheit zu leben wurde vielen, insbesondere Jüngeren bewusst.

5000 versuchten über die Ostsee zu fliehen, ein paar hundert haben es geschafft. Viele ertranken.

 


Ein denkwürdiger Abend

Am 17. Juli 2018 veranstaltete der Heimat- und Kulturverein Dahme im "Kinderhafen" einen Filmabend mit anschließendem Zeitzeugengespräch. Gezeigt wurde das Doku-Drama "Flucht über das Meer. Die DDR Flucht des Erhard Schelter" aus dem Jahr 2011. Zeitzeuge war Erhard Schelter selbst, dem 1974 schwimmend die Flucht über die Ostsee gelang.                                                                     

Dass der Filmabend in Dahme stattfand hatte einen guten Grund: Der Leuchtturm Dahmeshöved was Schelters Ziel während seiner Flucht, weil das Leuchtfeuer von der DDR aus gut gesehen werden konnte. Der Film und auch das anschließende Gespräch machten deutlich, wie die Schikane des SED-Staats und die wiederholten Anwerbeversuche der StaSi im jungen Schelter den Entschluss zur Flucht reifen ließen. Es wurde nicht nur verdeutlicht, welch aufwendige Planung eine solche Flucht mit sich brachte, sondern auch, wie menschliche Beziehungen unter Flucht und Trennung leiden und dass sie zerbrechen können. Erhard Schelter hat bei seiner Flucht alles für ein Leben in Freiheit und Sicherheit aufs Spiel gesetzt und gewonnen. Leider darf bei der Bewunderung für seinen Mut und seine Leistung als Schwimmer nicht vergessen werden, dass bei den über 5000 Fluchtversuchen über die Ostsee nur etwa 900 die Flucht gelang. Die meisten wurden von den DDR-Grenztruppen aufgegriffen und verhaftet, mindestens 174 Erwachsene und Kinder kamen ums Leben. Wenn heute so ekelhafte Worte wie "Asyltourismus" Eingang in die politische Debatte finden und ein Bundesminister Abschiebungen öffentlich als Geburtstagsgeschenk feiert, dann sollte der Film über Schelters Flucht uns daran erinnern, dass nicht nur das Mittelmeer ein gewaltiger Friedhof ist, sondern auch die Ostsee es lange Jahre auch war.

Dem Heimat- und Kulturverein Dahme und seinen Partnern ist zu danken: Dafür, dass sie eine weitere Facette von Dahmes Vergangenheit beleuchtet haben; dafür, dass sie uns daran erinnern, wie ähnlich sich Geschichte und Gegenwart sein können und dass wir nicht immer hoch und trocken in der Festung Europa gesessen haben.

                                                                                                                                                                                          Ole Landschoof, Göttingen, 27.7.2018

 

 

Bild von links: Pastor Jürgen Eggert, der selbst mit dem Thema Flucht vertraut ist, Hans-Jörgen Prühs und Jürgen Möller vom Heimat- und Kulturverein, Heidrun Reshöft, Initiatorin vom "Licht der Freiheit", Erhard Schelter, der ein bewegendes Bild und Zeugnis seines Lebens und seiner Flucht gab, Wolfgang Kulow, der beschrieb wie es war die Strecke Boltenhagen - Dahme bei kaltem Wasser zu durchschwimmen und die Tourismus Leiterin Ulrike Dallmann.

 


Dahme - beliebter Ankerplatz für Großsegler

SS Albatros auf dem Weg nach Burgstaaken

Die Albatros unternimmt Ausflugsfahrten mit Ausgang von Neustadt/Holst. Auf dem Weg zum Hafenfest in Burgstaaken (7. - 9. Juli) ankerte sie auf der Reede vor der Seebrücke in Dahme.

@Albatros.1942

Das knapp 36 m lange Schiff wurde 1942 in Dänemark gebaut und gehört seit 1978 dem "Clipper" (Deutsches Jugendwerk zur See).

 

 

Die Fridtjof Nansen ist wie die Albatros ein Dreimast- Toppsegelschoner, d.h. hat auf den vorderen Masten auch Rahsegel.

Fotos: pinterest.de und

J. Möller

SS Fridtjof Nansen aus Stralsund zu Besuch

Der Traditionssegler Fridtjof Nansen wurde 1919 in Dänemark als Fracht- und Motorsegler gebaut. 1991 wurde sie in Wolgast zum Dreimast-Toppsegelschoner umgebaut und dient seitdem hauptsächlich der Freizeitgestaltung von Jugendlichen. Sie nimmt auch häufig an Sailveranstaltungen in Bremerhaven, Kiel, Rostock, Hamburg und Wolgast teil. 

Die gesamte Länge beträgt 52 m, bei einem Tiefgang von 3,2 m. Der Rumpf ist aus Stahl. 

1993/94 hat sie eine achtmonatige Weltreise mit 22 Schülern durch den Panama-Kanal, zu den Galapagosinseln, nach Kuba und den Bermudas unternommen, nach dem Motto: Lebenlernen auf Segelschiffen.



Lau Retrospektive in Cismar 23.6. - 23.9. 2018

Kunstausstellung Voigt auf Dahmeshöved

Programm 2018

Der Heimat- und Kulturverein begann im April 2018 mit seinen Veranstaltungen:

 

Weitere Termine: Jeweils Freitag 14. Sept., 12. Okt., 9. Nov., 14. Dez., 11. Jan. (2019) (Programm noch nicht fest gelegt).

 

Am Freitag den 17. August um 19.30 gibt der Naturführer Axel Kramer eine Vorstellung über

Bernstein "Dahmes Gold der Ostsee"

im Kinderhafen am Dahmer Strand. Der Eintritt beträgt 4 Euro, für Mitglieder frei.

 

Am Dienstag den 17. Juli um 19.30  wurde im Kinderhafen, nach einer Einführung durch Heidrun Reshöft, ein Film zur Fluchtbewegung über die Ostsee gezeigt. Der Film und die anschließende Diskussion mit Zeitzeugen haben viele tief berührt.

 

 

Am Sonnabend den 23. Juni wurde im Haus der Natur in Cismar die Ausstellung "Retrospektive Paul Lau" eröffnet. Es ist die größte und umfassendste Rückschau auf das Werk dieses Künstlers, die je in Deutschland gezeigt wurde.  Die Ausstellung  noch bis zum 23. September täglich zu sehen. Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Haus der Natur.

 

 

Über Pfingsten, Samstag/Sonntag/Montag 19./20./21. Mai, lief die Ausstellung des Malers Wilhelm Voigt auf Dahmeshöved 31.

 

Am Freitag  den 15. Juni um 19.00 konnten wir uns im Gemeindehaus mit Jürgen Möller auf die Spuren einer 6000 Jhre alten Kultur in Dahme begeben.

 

 

Am Freitag den 11. Mai um 18.00 wurde im Gemeindehaus "Die wunderbare Geschichte des Klaus Hinrich Klahn aus Dahme"  von Jürgen Möller erzählt.

 

 Die Vorstellungen des Heimat- und Kulturvereins Dahme begannen am Freitag, 13. April, um 18.00 im Gemeindehaus mit der Geschichte des Leuchtturms Dahmeshöved und seiner Wärter vorgetragen von Uwe Landschoof. Danach fand ein kurzer Klönschnack statt.

 

Kriegerdenkmal in Dahmeshöved

 

Manchmal trifft man auf ein Bild und wundert sich was sind das für komische Menschen? Was machen sie da und was ist mit der türkischen Fahne?

Was hat das mit Dahme und Dahmeshöved zu tun?

Finden Sie es heraus!

 

Wir werden auf dieser Seite so nach und nach mehr aus den Tagebüchern des Dr. Obst veröffentlichen.

Chronik. Dahmer Profile. Zahlen und Fakten. Ut de ole tid. Döntjes u. Geschichten.

Ein Nobelpreisträger in Dahmeshöved

Prof. Gerhard Domagk erhielt 1939 den Nobelpreis für Medizin (ausgehändigt 1947)

mehr lesen 0 Kommentare

Sag deine Meinung!

Ich liebe Dahme und finde ... - sag deine Meinung!

mehr lesen 1 Kommentare

Flurbezeichnungen in Dahme

Kampland, Im alten Fuhr, Kronsteert, Bullenkoppeln, Hangelhorst, Dahmer Kamp, Kurtland, Großes Kampland, Sollkoppel, Mühlenkoppel, Kornhof und Eckkoppel sind nur einige Bezeichnungen. Lade dir die ganze Liste runter indem du auf den Knopf unten drückst.

mehr lesen 0 Kommentare

Klaus Hinrich Klahn - ein Dahmer als Städtebauer in Amerika

Henry Shultz alias Klaus Hinrich Klahn aus Dahme

mehr lesen 3 Kommentare

Chronik des Ortes Dahme - Vorwort und Exposé von Reinhold Reshöft 1995

Reinhold Reshöft hat sich schon seit den 1970-er Jahren mit Arbeiten zur Chronik beschäftigt.

mehr lesen