Die letzten Dahmer Fischer

 

Otto Severin (1900 - 1968) und Julius Barkmann waren die letzten beiden Berufsfischer in Dahme.

Für Otto oder „Lütt Vadder“, wie er liebevoll von Uwe Landschoof in seinem Buch „Fischer und Nett’n“ genannt wird,  gab es von Anfang an nur die Fischerei. Zunächst im Gespann mit Willi Prüß aus der Leuchtturmstraße und nach dem Krieg mit Julius „Julius, mienem Mann“ Barkmann, einem Flüchtling aus Westpreußen.     

Otto Severin wohnte mit seiner Familie im Oberdorf, an der Seestraße 6. Dort unterhielt seine Frau eine Annahmestelle für die Reinigung Koch aus Neustadt. Noch vor Erreichen des Rentenalters erkrankte Otto Severin unheilbar an Krebs und verstarb nach kurzem Krankenlager. Damit war die Fischergemeinschaft Severin-Barkmann zu Ende. Julius verzog  nach Hamburg. Dahme hatte seine letzten Berufsfischer und mit Otto Severin, „Lütt Vadder“, das Original vom Dahmer Fischerstrand verloren. Auf das Bild klicken und die ganze Geschichte lesen.

 

mehr lesen

Reinhold Reshöft 100 Jahre

 

Am 6. Mai 2021 wäre Reinhold Reshöft, Gründer des Zeltplatzes Dahme Nord ZEDANO, einhundert Jahre alt geworden. Wir wollen hier an ihn und sein ab 1952 geschaffenes Lebenswerk erinnern.

Seit 1982 arbeitete er an einer Ortschronik, die er zum 700-jährigen Jubiläum des Ortes 1999 in Buchform herausbringen wollte. Leider konnte er diese Arbeit nicht verwirklichen. Er hat aber damit einen Grundstein zur Bildung des Heimat- und Kulturvereins Dahme e.V. gelegt.

Der Verein hat mit der Herausgabe des Werkes „Dahme – Biographie eines Ostseebades“ seine Arbeit vollendet.

 

Er gehört zu den Dahmern, die über ihren Tod hinaus einen prägenden Einfluss auf die Entwicklung seines Heimatortes hatten. Für weitere Informationen über Reinhold Reshöft und Zedano auf das Bild klicken.

 

mehr lesen

Der Sommer meines Lebens in Dahme 1971

 

Heli Helminens selbstbiographisches Debutbuch handelt von Erinnerungen an einen Aufenthalt als studentische Aushilfskraft, den sie mit ihrer Freundin in dem kleinen und damals charmanten Ostseebad Dahme 1971 verbrachte. Das Buch beschreibt, anhand von 50 Jahre alten Tagebuchaufzeichnungen, eine unvergessliche Liebesgeschichte. Wer gerne eine bittersüße Zeitreise in das Dahme, Europa und Finnland Anfang der 70-er Jahre machen will, wird dieses Buch genießen.

Im Winter 1971 war die Gymnasiastin Heli einfach schulmüde. Eigentlich war da nichts verkehrt mit der Schule, aber die große weite Welt lockte. Einige Freunde hatten schon Reisen nach Deutschland unternommen, insbesondere als studentische Aushilfskräfte, und hatten gute Erfahrungen gemacht. Im Frühjahr 1971 fand sie eine Freundin, die genauso wagemutig war wie sie und Vorbereitungen für den Sommer wurden getroffen. Das war gar nicht so einfach, denn zu Beginn der 70-er Jahre sah die Welt noch anders aus. Jedes Land hatte seine eigene Valuta und man brauchte noch Reisepass und eine Arbeitserlaubnis, gleichzeitig liefen die Vorbereitungen für das Abitur. Aber solche Sachen kriegt man immer irgendwie hin, und so war es auch in diesem Fall. Die Stühle auf dem Deck der Fähre nach Deutschland für die zwei Tage lange Überfahrt waren für den 15. Juni 1971 reserviert und das Abenteuer konnte beginnen.

Die Beschreibungen der Arbeit und Arbeitskultur im damaligen Deutschland, insbesondere einem vom Tourismus geprägten Ort wie Dahme, sind aufmerksame, durch eigene Erfahrungen geprägte Beobachtungen. Manchmal läuft alles gut und manchmal eben nicht. Aber das Gesamtbild ist positiv und optimistisch, genau wie die Autorin.  Der Text ist zärtlich ironisch geschrieben und beschreibt die Gefühlswelt und Erfahrungen eines jungen Menschen.  Vielleicht sollte es dabei bleiben. Vielleicht. Aber eines Tages ändert sich plötzlich Alles. Ein junger, stilvoller Mann mit dem Namen Friedrich taucht am Strand auf und danach war nichts mehr wie zuvor.  

Leider ist das Buch auf Finnisch (ISBN 978-952-7307-14-4). 154 Seiten, reich illustriert. Für mehr Info auf das Bild klicken.

mehr lesen

Architekt Uwe Tychsen

 

Uwe Tychsen wurde 1933 geboren und hat mehr als 40 Jahre in Dahme gelebt und gewirkt.

Er hat wesentlichen Einfluss auf die Gestaltung des Ortes mit der Strukturierung und Numerierung der Häuser und Straßen sowie mit der Entwicklung eines Flächennutzungsplans gehabt. Mit dem 1963 eingeweihten Haus des Gastes hat er architektonische Spuren hinterlassen, die heute mit der Entwicklung eines aktuellen Konzeptes für  die Nutzung und Gestaltung wieder im Fokus stehen.

Gesellschaftpolitisch hat die von ihm initierte Städtefreundschaft mit dem dänischen Nysted ein paar Jahrzehnte das kulturelle Leben mitbestimmt. 

Kulturhistorisch haben seine Arbeiten zur Geschichte unseres Ortes und der Herkunft des Namens Dahme Bedeutung erlangt.

 

Für mehr Informationen bitte auf das Bild klicken.

mehr lesen

Dreharbeiten für ARD-Spielfilm "Ein toller Fang" in Dahme

mehr lesen

Dahmer Profile: Friedrich Dahl

mehr lesen

Brücke in den Wald

 

 

 

Die seit mehreren Jahren abgerissene Brücke vom Kelllenhusener Weg in den Wald wird bald durch eine neue Brücke ersetzt. Der beliebte Wanderweg in das Dahmer Gehege wird vielleicht schon zu Ostern 2021 wieder geöffnet.

Dahme Bücher wieder erhältlich

Zum Jahreswechsel waren die ersten Auflagen der beiden Bücher "Dahme - Biographie eines Ostseebades" und "Fischer und Nett'n" vergriffen. Als Herausgeber gibt der Heimat- und Kulturverein jetzt einen Nachdruck der "Biographie" und eine erweiterte zweite Auflage  der Anthologie über die Dahmer Fischer heraus. Beide werden zu unverändertem Preis vom Tourismus Service Dahme vertrieben. Adresse: Seestr. 50, 23747 Dahme, Telefon 04364, E-Mail: info@dahme.com 

mehr lesen

Wintergruß aus dem Ostseebad Dahme

mehr lesen

Petersdorfer Montagsmaler auf der Dahmer Kunstmeile

Seit 2019 laden Henrike Rauert und Inge Schneider an Montagen mehr oder weniger regelmäßig in der Alten Schule in Petersdorf zum "Offenen Malen" ein. Willkommen sind alle, die in einer kreativen Gemeinschaft an ihren Bilder arbeiten, Neues ausprobieren oder Bewährtes weiter verfolgen möchten. Jetzt haben fünf der Montagsmaler sich entschlossen an der Dahmer Kunstmeile 2020/21 auszustellen. Zu sehen sind Werke von Andrea Brinkmann, Horst Müller, Henrike Rauert, Ingeborg Schneider und Thomas Sieks.

mehr lesen

Albrecht Theurer auf der Dahmer Kunstmeile 2020-21

mehr lesen

Fischerverein ausgezeichnet

mehr lesen

Chronik. Dahmer Profile. Zahlen und Fakten. Ut de ole tid. Döntjes u. Geschichten.

Ein Nobelpreisträger in Dahmeshöved

Prof. Gerhard Domagk erhielt 1939 den Nobelpreis für Medizin (ausgehändigt 1947)

mehr lesen 0 Kommentare

Flurbezeichnungen in Dahme/Holstein

Kampland, Im alten Fuhr, Kronsteert, Bullenkoppeln, Hangelhorst, Dahmer Kamp, Kurtland, Großes Kampland, Sollkoppel, Mühlenkoppel, Kornhof und Eckkoppel sind nur einige Bezeichnungen. Lade dir die ganze Liste runter indem du auf den Knopf unten drückst.

mehr lesen 0 Kommentare

Klaus Hinrich Klahn - ein Dahmer als Städtebauer in Amerika

Henry Shultz alias Klaus Hinrich Klahn aus Dahme

mehr lesen 3 Kommentare

Chronik des Ortes Dahme - Vorwort und Exposé von Reinhold Reshöft 1995

Reinhold Reshöft hat sich schon seit den 1970-er Jahren mit Arbeiten zur Chronik beschäftigt.

mehr lesen